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Jun 17 2011

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Pesto Japonese

Das Essen in Japan ist bekanntermaßen ausgezeichnet. Manchmal muss es aber doch auch eher heimatliche Kost sein. Und da wir „wie durch Zufall“ ohnehin selbst Basilikum in einem Pflanzgefäß auf dem Balkon ziehen, stand letzte Woche selbstgemachtes Pesto (Genovese) auf dem Speiseplan.

Die Zutaten für westliches Essen zu bekommen ist teilweise gar nicht so einfach und in den meisten Fällen schnell recht kostspielig. Ich erinnere mich noch mit Grauen an meine Idee „Tortellini á la Panna“ zu machen. In Deutschland sind die Tortellini fast ein Pfennig-Cent-Artikel (außer vielleicht die frischen aus dem Kühlregal…), aber hier in Japan sind solche Dinge unfassbar teuer.

So auch diesmal. Gut, der Basilikum war natürlich sehr preiswert, da selbst gezogen. Aber schon beim Olivenöl musste der erste Kompromiss her: Extra Vergine sollte es schon sein, aber für eine ausländische (oder gar italienische!) Marke reicht das Budget dann doch nicht. Gleiches gilt für den Parmesan – auch hier haben wir uns letzten Endes für die preiswerte Variante entschieden. Was in dem Fall bedeutet: 80g für ¥698 (also um die 6€). Auf die Pinienkerne haben wir dann verzichtet, da diese nochmals mit etwa ¥400-500 (also um die 4€) für die 60g-Tüte zu Buche geschlagen hätten.

So 100%-ig authentisch war’s dann also nicht, das war aber letztlich auch egal: Schließlich zählt der gute Wille. Und unser „japanisches“ Pesto war absolut lecker – und darauf kommt’s meines Erachtens an.

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